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Cybersecurity-Event in Mendig

Gemeinsam digitale Resilienz stärken

Wie leicht gelangen Betrüger*innen im Internet an sensible Daten? Wie schützen wir uns und andere? Und wie können wir ältere Menschen dabei unterstützen, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen? Mit diesen Fragen haben wir uns bei unserem Cybersecurity-Event und Netzwerktreffen der Digital-Botschafter*innen in Mendig am 24.10.2026 beschäftigt. Dabei gab es mehr als ein Aha-Moment und spannende Einblicke.

Ein echtes Highlight: Immanuel Bär, einer der Top-Ethical-Hacker Deutschlands, nahm in seinem Vortrag den Raum voller Di-Bos mit in die Welt der Cyberkriminalität. Von Live-Hacking über fliegende Drohnen bis hin zu Insidereinblicken: Er machte hautnah sichtbar, wie Betrüger*innen vorgehen und gab praktische Tipps, wie ältere Menschen für das Thema sensibilisiert und vor Angriffen geschützt werden können.

Er zeigte, dass Sätze wie „Wer soll mich denn schon hacken“ oder „Ich habe nichts zu verbergen“ Cyberkriminelle nur wenig interessiert. Alle können Ziel eines Angriffs werden. Umso wichtiger ist es, die Gefahren zu erkennen – und dieses Wissen weiterzugeben. Da kommen die Di-Bos ins Spiel.

Immanuel Bär wurde durch einen Di-Bo-Treff in Bendorf auf das Projekt aufmerksam. Er war begeistert vom Engagement der Di-Bos. So entstand kurze Zeit später die Zusammenarbeit mit der Medienanstalt. Das Ziel: Mit dem Cybersecurity- Event das Angebot der Ehrenamtlichen noch sichtbarer zu machen und zu zeigen, dass sie wichtige Multiplikator*innen sind, um die digitale Resilienz älterer Menschen zu stärken.

Unterstützt wurde diese Botschaft durch den Besuch von Torsten Welling, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes beim Bund und für Europa, Sport, Ehrenamt und Medien. Er nahm sich am Samstag extra Zeit, um bei dem Event dabei zu sein. In seinem Grußwort drückte er nochmal seine Wertschätzung und die Bedeutung der Di-Bos für die digitale Teilhabe älterer Menschen in Rheinland-Pfalz aus.

Neben spannenden Einblicken in die Welt der Cybersecurity standen auch der Erfahrungsaustausch der Di-Bos und praxisnahe Workshops auf dem Programm. Egal ob Sicherheit am Smartphone, der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Ehrenamt oder das Thema Grenzen setzen: Es gab jede Menge Gesprächsstoff und neue Impulse für die Arbeit als Di-Bo. Das Projektteam sorgte für zahlreiche Möglichkeiten, sich zu vernetzen.

Was bleibt?

Neue Erkenntnisse, wertvolle Begegnungen und die wichtige Botschaft: Niemand muss sich allein mit den Herausforderungen der digitalen Welt allein gelassen fühlen. Die landesweit 750 aktiven Di-Bos vermitteln Sicherheit und machen älteren Menschen Mut, digitale Angebote selbstbewusst zu nutzen.

Ein herzliches Dankeschön an Immanuel Bär, dass wir mit den Di-Bos auf dem Campus der ProSec GmbH zu Gast sein durften und ihr diesen Tag zu etwas besonderem gemacht habt. Toll, dass die Di-Bos hier einen Raum hatten, um sich zu vernetzen und weiterzubilden. Hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen!